Die
Installation besteht aus einem quaderförmigen Kubus ,der bis auf einige kleine
Gucklöcher mit Zeitungspapier - einem aktuellen, kommunikativen Medium -
verkleidet ist. Von den Oberkanten führen zahlreiche Schnüre zu den
Wänden des Außenraumes . An ihren Enden hängen Kataloge über
politische Fotodokumentationen (world press), als Vernetzung mit dem aktuellen
Zeitgeschehen. Im Innern des Kubus zeigt sich in schwacher Beleuchtung eine Fülle
von symbolhaften Objekten, deren Geheimnis und Bedeutung der auf rationales Erfassen
und an Reduktion gewohnte heimische Besucher zunächst irritiert gegenübersteht.
So wurden goldene Masken stellvertretend für die jeweiligen Herrscher über
Geld, Macht und Gewalt gewählt, zu ihren Füßen ein Konglomerat
aus alten und neuen Kultfiguren, Wohlstandsmüll und Waffen , welche schmerzhafte
Auseinandersetzungen mit einer neuen, konsumorientierten Gesellschaftsform widerspiegeln-
die unsereins kaum mehr nachvollziehen kann - und gegenüber aufsteigende
Masken in Weiß und Rot als neue Hoffnungsträger. Im Hintergrund lateinamerikanische
Musik.
Kommentar Jutta Klee, deutsche Malerin

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